Wann Sie Laminat trotz Fußbodenheizung verlegen dürfen

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Viele scheuen sich davor, Laminat auf einer Fußbodenheizung zu verlegen. Doch grundsätzlich ist die Scheu unbegründet. Im Gegensatz zu bestimmten anderen Bodenbelägen ist Laminat über einer Fußbodenheizung sogar vorteilhaft, da es ein relativ schlechter Wärmedämmer ist. Die Wärme der Heizung gelangt also auch trotz Laminat in den Raum.

Vorteile von Laminat auf einer Fußbodenheizung

Im Gegensatz zu Parkett ist Laminat ein sehr schlechter Wärmedämmer. Deshalb ist Laminat über einer Fußbodenheizung wesentlich empfehlenswerter als Parkett. Allerdings ist ein Teppich wiederum noch besser über einer Fußbodenheizung geeignet als Laminat. In der Regel lässt ein Teppich die Wärme der Heizung schneller in den Raum leiten als Laminat.

Heizkostensparen durch dünnes Laminat

Mit einer energieeffizienten Fußbodenheizung können bis zu zwölf Prozent an Energiekosten eingespart werden. Bei einer Bodenheizung ist der Verlust beim Verteilen der Wärme wesentlich geringer. Je dünner das Laminat ist, desto besser leitet es in der Regel die warme Luft in den Raum. Mit dünnem Laminat können Sie also Heizkosten sparen. Bei sehr schmalem Laminat sollten Sie allerdings besonders auf eine gute Qualität achten, da dünnes Laminat meist nicht so robust ist wie dickeres. Bei einer Warmwasser-Fußbodenheizung können Sie so den Wasserverbrauch senken.

Laminat richtig verlegen

Über einer Fußbodenheizung sollte Laminat nur „schwimmend“ verlegt werden. Das bedeutet, dass das Laminat ohne eine feste Verbindung zum darunter liegenden Boden verlegt wird. Auf diese Weise kann die Wärme zwischen Heizung und Laminat wesentlich besser in den Raum entweichen.

Bild: Heike Hering / pixelio.de

 

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